4 Einfache Fragen, die dein Leben verändern

Vorsicht, wenn du diesen Artikel liest, hat er das Potenzial deine Sichtweise auf dein Leben als Arbeitnehmer radikal zu verändern. Möchtest du in deinem Leben aktuell nichts ändern, dann scroll bitte weiter. Wenn doch, lade ich dich herzlich ein weiterzulesen.

Kennst du das Gefühl, wenn eine Sache an die du jahrelang geglaubt und die du niemals hinterfragt hast, sich plötzlich als falsch herausstellt? Ein solcher Moment könnte dir nun bevorstehen. Ich werde dir 4 ungewöhnliche Fragen stellen und ich möchte, dass du sie ganz ehrlich beantwortest. Aus dem Bauch heraus.

Los geht’s!

Wusstest du, dass du in deiner gesamten Berufstätigkeit bis zur Rente grade einmal etwas mehr als drei Jahre vollkommen frei entscheiden kannst, was du mit deiner Zeit anfängst? Ohne dir Gedanken, um deinen Job machen zu müssen? Nämlich immer dann, wenn du Urlaub hast. Urlaub ist toll. Man bekommt sein Geld, kann aber frei über seine Zeit verfügen. Abseits des Urlaubs arbeitest du dafür über 4 Jahrzehnte nonstop. Mal den Feierabend und Feiertage nicht mitgerechnet. Rechne es gerne selber nach.

Ich frage dich: Ist das ein fairer Preis?

Wo wir grade von der Rente sprechen. Das wird sicher eine große Party, wenn wir mit 65, 67 oder gar 70 endlich in das Rentenalter kommen. Für den Fall, dass wir über die gesetzliche Rente hinaus privat vorgesorgt haben, können wir alles nachholen, was wir während der Zeit im Job verpasst haben. Das heißt, wenn unser Körper & Geist dann noch mitmacht. Für den Fall, dass wir privat keine Rücklagen schaffen konnten, dauert die Party meist nicht lang. Vorher geht uns vermutlich das Wechselgeld für teure Anschaffungen, Hobbies oder Reisen aus. Kommen dir auch fast die Tränen, wenn du deine Renteninformation in der Post hast?

Ich frage dich: Willst du mit deiner Party bis zur Rente warten?

Hast du dich mal gefragt, wer auf die Idee gekommen ist, dass die Anzahl an Urlaubstagen in deinem Arbeitsvertrag für deine persönliche Erholung ausreichend ist? Wer hat beschlossen, dass für dich zum Beispiel 28 Tage genügen? Oder 24? Oder 35? Das hat natürlich niemand beschlossen. Es ist der Konsens zwischen deinem Arbeitgeber und dir, wieviel Urlaub er dir bei Fortzahlung des Gehaltes zugesteht. Sprich, wie viel Zeit du tatsächlich brauchst interessiert weder deinen Arbeitgeber, noch den Staat und ist deswegen oft nur das gesetzliche Minimum.

Ich frage dich: Reicht dir der Urlaub, den du pro Jahr bekommst zur Erholung?

Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell ganze Branchen in Not geraten können und „sichere“ Jobs, unsicher werden. Selbst große Konzerne kommen durch Skandale ins wanken. Milliarden verschwinden einfach oder waren niemals da. Es müssen aber keine globalen Katastrophen oder Wirtschaftskriminelle sein, die dir deinen Job zur Hölle machen. Es genügen schon neue Kollegen, Vorgesetze, Kunden oder „Umstrukturierungen“. Wenn du keine Einnahmen über Vermietung oder Dividenden zu verbuchen hast, dann ist dein Lohn, deine einzige Einkommensquelle. Wenn diese, aus welchen Gründen auch immer versagt, steht dein mühevoll erworbener Lebensstandard auf dem Spiel.

Ich frage dich: Gehst du das große Risiko ein, nur einen Job als Einkommensquelle zu haben?

Ich habe dir hier 4 Fragen gestellt und dich gebeten sie wahrheitsgemäß zu beantworten. Wenn deine Antworten min. einmal „Nein“ war, dann darfst du auf den Button „Mehr dazu“ klicken. Wenn deine Antworten ausnahmslos „Ja“ waren, dann habe ich nur etwas deiner Zeit in Anspruch genommen und dich vielleicht zum nachdenken gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

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